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Fragen und Antworten


Welche Körperzonen können behandelt werden?

Das Ultraschallverfahren kann an nahezu allen Stellen des Körpers – vom Hals abwärts – angewendet werden. Die bevorzugten Anwendungsbereiche sind der Bauch, die Hüften, das Gesäß, Oberschenkel außen
(„Reiterhosen“) und innen, inneres Knie. Auch eine in diesen Bereichen vorhandene Cellulite oder unschöne Dellen nach einer Fettabsaugung bessern sich dabei nachhaltig. Darüber hinaus kommen weitere Beschwerden wie z.B. Lipome (Fettgeschwülste) für eine Behandlung in Frage.

Vorteile dieser Methode!
Das Ultraschallverfahren führt zur schmerzlosen Fettreduktion und damit auch zur Umfangsreduktion der angesprochenen Körperzonen – mit folgenden Vorteilen

Nicht-invasiv- Der Vorgang ist komplett nicht-invasiv und reduziert den Umfang der behandelten Zonen ohne die Notwendigkeit einer Narkose und/oder eines chirurgischen Eingriffs

Sicher- Die konzentrierte Ultraschallenergie zielt auf Fettgewebe und schädigt nicht die umgebenden Blutgefäße, Nerven und das Bindegewebe

Wirksam– Eine klinische Studie und Erfahrungen in der Behandlungspraxis zeigen bei den meisten Patienten eine messbare und/oder sichtbare Umfangsreduktion nach nur einer Behandlung. Der Kavitationseffekt macht´s möglich.


Für wen ist diese Methode geeignet?

Die Behandlung wurde entwickelt, um normal-, mittel- und übergewichtigen Frauen und Männern zu helfen, die den Wunsch nach einer besseren oder schöneren Körperkontur haben. Sie bietet eine Alternative für Patienten, die eine Fettabsaugung oder Fett-Weg-Spritze in Erwägung ziehen.

Warum lassen sich manche Fettansammlungen nicht durch Ernährung und Sport reduzieren?

Ein Grund ist der träge Stoffwechsel des Fettgewebes. Gerade beim Sport wird das Fettgewebe im Bereich von Bauch und Hüften noch schlechter durchblutet, es fühlt sich dann dort deutlich kühler an. Somit können hier nur wenige Fettsäuren mobilisiert werden. Dieser Effekt tritt im Gesicht und am Oberkörper nicht auf, so dass man hier leider viel schneller abnimmt.

Weiterhin speichert der Körper in den Fettpolstern nicht nur Energie in Form von Fett, sondern lagert auch Schadstoffe wie Schwermetalle und Pestizide ab. Wird der Körper beim Abnehmen nicht mit den entsprechenden naturheilkundlichen Maßnahmen unterstützt, weiß er nicht wohin mit diesen Stoffen und greift daher das Fettgewebe kaum an, sondern baut kostbares Muskeleiweiß ab.

Auch Lipome, einzelne Fettansammlungen unter der Haut bei oft sehr schlanken Personen haben Ihre Ursache wohl in diesen Zusammenhängen

Ist dies eine Methode zum Abnehmen?

Nein. Die Behandlung dient der Beseitigung von individuellen klein- oder großflächigen Problemzonen, die Sport und ausgewogenem Lebensstil widerstehen. Das Verfahren eignet sich daher nicht zur Gewichtsreduktion. Hier sind gesunde Ernährung und körperliche Bewegung die wesentlichen Faktoren.
Bei jeder Behandlung werden ca. 200 bis 350 Gramm Fett gezielt an den nötigen Stellen entfernt. Auch bei Übergewicht kann das Verfahren angewendet werden, wenn eine Ernährungs- und Bewegungsumstellung die Anwendung begleitet.

Wie läuft die Behandlung ab?

Zunächst wird die Kundin/der Kunde ausführlich über das Prinzip und die Funktionsweise informiert. Gemeinsam wird ein Anamnese-Blatt ausgefüllt und die Behandlungszonen sowie die Kontraindikationen besprochen.
Danach wird die Kundin/der Kunde vermessen. Die Behandlungszonen werden in Abschnitte eingeteilt und markiert. Die notwendigen Geräteeinstellungen werden festgelegt.

Der Schallkopf verweilt die erforderliche Zeitdauer über jeder Behandlungszone.
Nach der Ultraschallbehandlung absolviert die Kundin/der Kunde eine Trainingseinheit auf der Power Plate.
In regelmäßigen Abständen werden mit der Kundin/dem Kunden der Behandlungserfolg und weitere Schritte auf Basis der Messungen besprochen.

Sobald die Behandlung vorbei ist, kann sofort zum gewohnten Tagesablauf übergegangen werden. Es ist keine Erholungsphase notwendig, ebenso wenig wie Nachsorgetermine.

Wie oft muss die Behandlung wiederholt werden?

Die Behandlungen kann nach 7 Tagen wiederholt werden – abhängig vom gewünschten Resultat und vom Maß der Fettanhäufung.

Was passiert mit den freigesetzten Fetten?

Fettzellen (Adipozyten) bestehen hauptsächlich aus triglyceridreichen Lipidkügelchen, welche 80-90% des Zellanteils ausmachen. Übrige Bestandteile sind hauptsächlich Wasser, Proteine und Nukleinsäuren.

Während der Behandlung werden die Fettzellen (Adipozyten) durch den Kavitationseffekt zum Schmelzen gebracht. Das freigesetzte Fett
(Triglyceride) wird zusammen mit den Zellresten durch körpereigene Prozesse abgebaut, indem es langsam absorbiert wird. Jedes Fettmolekül wird enzymatisch in Glyzerin und drei Moleküle freier Fettsäuren umgewandelt.

Glycerin ist wasserlöslich, wird durch das Lymphsystem abtransportiert und in Energie umgewandelt. Jene Fettsäuren, die sich in Wasser nicht lösen, werden zunächst an Eiweiße (Albumin) gebunden und in weiterer Folge zur Leber gebracht, wo sie zusammen mit Lipiden (Sammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche Naturstoffe) aus der Nahrung weiterverarbeitet werden.

Die Menge der Triglyceride (Fettmenge), die durch ein Behandlung freigesetzt wird, ist nur klein im Vergleich zu der Kapazität des Körpers, Fett zu verarbeiten.

Wie kann man sicher sein, dass das freigesetzte Fett vom Körper verarbeitet wird?

Der Nachweis dafür wurde durch klinische Untersuchungen erbracht. Nach keiner Anwendung wurden Abweichungen im Lipidgehalt des Blutserums oder bei den Leberwerten beobachtet und bei keiner Person traten Entzündungserscheinungen auf.

Das sind sichere Hinweise darauf, dass die Veränderungen des Fettgewebes und das freigesetzte Fett durch körpereigene Vorgänge gut aufgefangen werden. Das Fett staut sich somit nicht in relevanten Mengen im Blut oder in der Leber an.

Kein Risiko, dass Fett in die Blutbahn gelangt (Fettembolie) Da die Behandlung nachweislich keine Blutgefäße zerstört, sind auch Fettembolien sehr unwahrscheinlich. Es treten deshalb auch keine Blutergüsse auf. In klinischen Versuchen hatten Patienten normale Sauerstoffsättigung während und nach der Therapie, auch Atembeschwerden wurden nicht beobachtet.

Ist die Behandlung schädlich für den Körper oder für bestimmte Körperteile?

Nein. Der Ultraschall baut selektiv die Fettzellen ab ohne das Bindegewebe, die kleinen Blutgefäße oder die Nerven zu beschädigen

Welche Kontraindikationen gibt es?

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Lebererkrankung (Hepatitis, Cyrhosis)
  • Nierenerkrankung
  • Metallimplantate
  • Herzschrittmacher
  • fortgeschrittene Erkrankungen

Wie wird gewährleistet, dass das Gewebe um die Fettzellen herum nicht geschädigt wird?

Die Anwendung von niederfrequenten, gebündelten Schallwellen ist ein insbesondere in der Medizin bereits etabliertes Verfahren. So finden bspw. Stoßwellen bei der Entfernung von Nieren- und Gallensteinen ihre Anwendung. In der Embryologie wird mittels Ultraschall nach Geburtsfehlern gesucht, in der Kardiologie werden damit Herzkrankheiten, in der Ophthalmologie Netzhauterkrankungen erkannt. Auch als Wärmetherapie zur Linderung arthritischer Gelenksschmerzen wird Ultraschall eingesetzt.

Durch umfangreiche Studien wurde sichergestellt, dass bei der Behandlung keine wichtigen Strukturen wie Muskelgewebe, Nerven oder Blutgefäße verletzt werden können. Auch die darüber liegende Haut wird nicht verändert. Die gebündelte Ultraschallenergie wird nur im Fettgewebe absorbiert, während die umgebenden Gewebe unbeeinflusst bleiben.
Zusätzlich wird die Energie des Behandlungskopfes stoßweise abgegeben, womit sich auch die Erwärmung des Gewebes minimier.

Warum sind Leber, Niere und Darm so wichtig?

Als zentrales Organ des Fettstoffwechsels muss die Leber das freigesetzte Fett für den Körper verwertbar machen und muss dazu Energie aufwenden. Ist sie vorgeschädigt oder sehr belastet, sollte sie zunächst regeneriert werden Während der Behandlung werden im Fettgewebe abgelagerte Schadstoffe freigesetzt. Diese müssen in der Leber entgiftet und über Niere und Darm ausgeschieden werden. Dazu müssen sie gut funktionieren oder entsprechend unterstützt werden. Kopfschmerzen oder Übelkeit können ein Zeichen übermäßiger Schadstoffbelastung sein.

Die Zeit nach der Behandlung
Der Tagesablauf kann unmittelbar nach der Behandlung bereits wie gewohnt fortgesetzt werden. Alkohol und Kohlenhydrate sollten vor und nach der Behandlung vermieden werden. Unterstützend ist leichte, fettarme Kost von Vorteil, damit die Verarbeitung der freigesetzten Lipide ungestört erfolgen kann und diese dann auch tatsächlich im Stoffwechsel genutzt werden. Eine Unterstützung der Leber ist nicht nötig, kann aber durch die Einnahme von pflanzlichen Medikamenten erfolgen. Sehr zu empfehlen ist eine Trinkmenge von 2-3 Litern pro Tag und moderate sportliche Bewegung.

Wie viele Behandlungen sind nötig?

Aus der bisherigen Erfahrung sind zumeist 10 bis 17 Behandlungen pro Problemzone nötig, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die Anzahl der insgesamt nötigen Behandlungen ist von zahlreichen Faktoren wie bspw.
Stoffwechsel, Lymphtätigkeit, Verschlackungen im Körper bis hin zu möglichen Umstellungen der Lebensgewohnheiten abhängig.

Wie lange dauert eine Behandlung und wie oft sollte sie wiederholt werden?

Eine Sitzung dauert durchschnittlich 30 Minuten. Es werden 10 bis 17 Behandlungen in Intervallen von sieben Tagen für jeden Behandlungsbereich empfohlen.